Freitag, 30. Januar 2009

TEIL2-DER TANZ AUF DEM VULKAN - DIE BUNDESREPUBLIK ALS SKLAVIN

29-01-2009 begonnen

in seinem post vom 27.01.2009 11:10 begonnen schrieb der DEUTSCHE BEOBACHTER.

SCHULD UND SÜHNE

ein dreivierteljahrhundert verfolgen die nazideutschen nun schon mit interesse, wie der tribut deutschlands für den zweiten weltkrieg, den sie angeblich aus jux und tollerei begonnen haben, wie ein jungborn nie versiegend sprudelt.

dazu gehört, dass deutschland keinen friedensvertrag hat, im zustand der bedingungslosen kapitulation schwebt und zu keiner zeit die hingegebenen tributleistungen auf die kriegsentschädigung angerechnet wurden. kein mensch in der bundesrepublik weiss, wie hoch bisher der tribut ist, denn mit dem blutzoll in der fürther strasse 110 in nürnberg, war ja keine abfindung getan, sondern die einleitung einer endlosen schuld, die die bundesrepublikaner bis auf den heutigen tag kriecherisch" als kultur des erinnerns " hinnehmen, ward begonnen.


ZITAT ENDE


es sind diesmal nicht neonazis und rechtsradikale zu beklagen, sondern kein geringerer wie der der türkische Premier Erdogan in Davos.


phoenix brachte zudem des abends bei der darstellung des "schwarzen freitag 1929", zur aussage, dass dieser den zweiten weltkrieg ausgelöst habe.


deutschland steht erneut im sklaventum der nach bundesrepublikanischer politikerbehauptung von usa ausgehenden kapitalkrise, ist hinabgezerrt in krieg in afghanistan und spielt auch eine rolle bei gaza .





29. Januar 2009, 21:48 Uhr

DEBATTE MIT PERES

Gaza-Eklat in Davos - Erdogan stürmt vom Podium

Er redete sich in Rage, stritt mit dem Moderator. Dann stand er auf und ging: Der türkische Premier Erdogan hat in Davos wütend eine Podiumsdebatte über den Gaza-Krieg verlassen - nachdem Israels Präsident Peres einen emotionalen Monolog gehalten hatte und er kaum Zeit zum Antworten bekam.

Davos - Eklat um den türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos - vor großem Publikum und laufenden Kameras. In einem voll besetzten Saal verließ der türkische Premier am Donnerstag erbost eine Podiumsdiskussion, nachdem er am Ende einer Debatte zum Nahost-Konflikt nur für kurze Zeit das Wort erteilt bekam. "Ich glaube nicht, dass ich nach Davos zurückkommen werde", drohte er beim Verlassen der Bühne, auf der auch Israels Präsident Schimon Peres, Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, saßen.

Türkischer Premier Erdogan verlässt Podium: "Ich komme nicht mehr nach Davos"
DPA

Türkischer Premier Erdogan verlässt Podium: "Ich komme nicht mehr nach Davos"

Erdogan hatte in der Podiumsdebatte anfangs kritisiert, dass Vermittlungsversuche seiner Regierung zwischen Israel und Syrien auch bezüglich der Hamas gescheitert waren. Es hätte nur noch wenig zu einer Einigung gefehlt, doch dann habe Israel am 26. Dezember den Gaza-Streifen angegriffen - mit seiner ganzen militärischen Macht: "Hier wurde Gewalt unverhältnismäßig eingesetzt."

Kurz darauf begann Peres auf dem Podium, ein flammendes Plädoyer für das politische und militärische Vorgehen seines Landes zu halten. Mehr als 20 Minuten lang rechtfertigte er den Feldzug gegen die radikalislamische Hamas im Gaza-Streifen. Israel wolle "Frieden, keinen Krieg", müsse sich aber verteidigen. "Wir haben nie als erste geschossen", sagte der Präsident und wies in dem emotionalen Monolog den Vorwurf zurück, dass sein Land unangemessen gegen die Palästinenser vorgehe.

Israel habe sich komplett aus dem Gazastreifen zurückgezogen, die Siedlungen aufgelöst, Wasser, Lebensmittel und Geld geliefert: "Dafür haben wir Raketen aus Iran bekommen", sagte Peres, anspielend auf iranische Unterstützung für die Hamas. "Warum kämpfen die gegen uns?" Das Problem seien Irans Ambitionen. Israel habe sich lange zurückgehalten. "Was hätten Sie denn getan, wenn jeden Abend Raketen auf Istanbul niedergegangen wären?", fragte Peres den neben ihm sitzenden Erdogan.

Als Peres zu Ende gesprochen hatte und Beifall bekommen hatte, wies der Moderator, der Journalist David Ignatius von der "Washington Post", darauf hin, die Zeit für die Diskussionsrunde sei nun abgelaufen. Doch Erdogan wollte antworten. Er insistierte, er wolle noch Redezeit: Er brauche nur eine Minute, um zu antworten, "nur eine Minute, nur eine Minute", sagte der türkische Premier immer wieder. Er bat den Moderator so lange, bis dieser einwilligte.

Dann begann er Peres mit Szenen aus dem Gaza-Feldzug zu konfrontieren. Es habe tote Kinder gegeben, "totgeschossene Kinder am Strand", sagte er und kritisierte die israelische Strategie. Vor laufenden Kameras redete sich Erdogan in Rage. Er wisse nicht, wieso Peres so viel Beifall bekomme, es seien "so viele umgekommen", sagte er ans Publikum gerichtet.

Nach gut zwei Minuten kam es zum Disput mit dem Moderator. Dieser legte ihm die Hand auf die Schulter, wollte ihn offensichtlich unterbrechen. Erdogan ergriff die Hand des Moderators und sprach immer weiter. Erdogan nahm ein Papier zur Hand, verwies auf das fünfte Gebot: "Du sollst nicht töten", sprach über "barbarische" Kriegsführung. Als Ignatius erneut die Hand auf seine Schulter legte, um ihn zu bremsen, schob Erdogan sie mehrmals zurück. Es kam zu einem Wortgefecht: Peres habe man "über 20 Minuten Redezeit" gegeben, ihm "praktisch gar keine mehr", entrüstete sich der Premier. Dann stand er auf, verließ das Podium. Mussa verabschiedete ihn im Hinausgehen mit einem Handschlag.

Auf anschließender Konferenz sichtlich verstimmt

Nach dem erbosten Abgang des Premiers verließen mehrere Menschen im Publikum ebenfalls den Saal. Moderator Ignatius übergab das Wort an den Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, der am Podium noch vergeblich versuchte, die Stimmung zu retten. Er sagte, es sei nicht verwunderlich, dass einem der Tod von Kindern "an Herz und Nieren" gehe. Allerdings habe man in der vorhergehenden Debatte auch "einiges gehört, das auf Gemeinsamkeiten hoffen" lasse.

Kurze Zeit später berief Schwab eine Spontan-Pressekonferenz ein. "Leider und bedauernswerterweise " habe der Moderator die Diskussion nach Peres' Auftritt abgebrochen, sagte er und lobte Erdogan für die wichtige Rolle, die dieser im Nahost-Friedensprozess stets gespielt habe. Er hoffe, dass man auch weiter auf den türkischen Präsidenten zählen könne - "trotz dem, was heute passiert ist".

Erdogan, der noch immer sichtlich verstimmt war, sagte, seine Wut habe sich nur "gegen den Moderator" der Diskussion gerichtet. Er selbst habe sich mit einem Beitrag von zwölf Minuten an die vorgegebene Redezeit weitgehend gehalten, ebenso die anderen Redner. Peres aber habe "25 Minuten" gesprochen und sich in der Frage über einen Raketenbeschuss Istanbuls auch an ihn direkt gerichtet. Der Moderator sei nicht eingeschritten, wie es eine solche Diskussion verlange. Als er selbst dann versucht habe, Peres' Ansprache zu erwidern, sei er unterbrochen worden. So sei eine ausgeglichene Diskussion nicht möglich gewesen - weshalb er sie am Ende verlassen habe. "Ich habe Respekt vor Herrn Peres und auch vor seinem Alter", sagte er, sonst hätte er selbst die Stimme erhoben.

amz/ase/plö/dpa




Keine Kommentare: