Freitag, 5. September 2008

WIE COLIN POWELL DIE UNO BELOGEN HAT, so BELÜGT DIE DEUTSCHE REGIERUNG DAS VOLK

05.09.2008 9:25 begonnen

das Bild des Colin Powell wie er die UNO belügt, kennt jeder. Colin Powell hat die ganze Welt belogen, um einen Krieg führen zu können. dieser Krieg ist ergebnislos, weil er nicht zu Ende gekommen ist.

Die deutsche Regierung hat die Deutschen belogen, um Krieg in Afghanistan führen zu können, dieser Krieg ist ergebnislos, weil er nicht zu Ende gekommen ist.
ein krieg wie dieser:

World Socialist Web Site (www.wsws.org)

www.wsws.org/de/2008/sep2008/mass-s04.shtml

US-Luftwaffe begeht Massaker an Zivilisten in Westafghanistan

Von James Cogan
4. September 2008
aus dem Englischen (26. August 2008)

In einem der schlimmsten Massaker der amerikanischen Besatzungstruppen in Afghanistan starben am 22. August in der westlichen Provinz Herat etwa neunzig Zivilisten durch einen amerikanischen Luftschlag. Nach Angaben der afghanischen Regierung und des Militärs sind mindestens sechzig der Toten Kinder unter 15 Jahren.

Dieses Verbrechen wurde von einem der Kampfflugzeuge AC-130 durchgeführt, die in der US-Luftwaffe "Spooky" [Schreckgespenst] genannt werden, weil sie für wehrlose Zivilisten am Boden besonders schrecklich sind. Bewaffnet mit einer fünfläufigen 25mm-Gatling-Kanone (4200 Schuss in der Minute), einer 40mm-Kanone (120 Schuss in der Minute, gegen gepanzerte Ziele) und einem 105mm-Geschütz (10 Schuss in der Minute, leichte Haubitze) ist dieses Flugzeug darauf ausgelegt, mit einem Hagel aus Projektilen und Granaten maximalen Schaden an deckungslosen Zielen zu bewirken.

Die Opfer hatten sich in dem Dorf Azizabad versammelt, einer Gemeinde nahe dem Regierungsflugfeld bei Shindand, knapp 120 Kilometer südlich der Stadt Herat. Sie wollten eines lokalen Anführers gedenken, der vor vierzig Tagen gestorben war. Viele der Männer aus dem Dorf arbeiten als Sicherheitsdienst auf dem Flugfeld.

Warum gerade diese Menschen zum Ziel eines US-Kampfflugzeuges wurden, bleibt bislang ungeklärt und es gibt ein Gewirr widersprüchlicher Meldungen. Dem US-Militär zufolge war gerade eine Operation gegen eine Gruppe von Aufständischen im Gange, die von einem Mann namens Mullah Siddiq angeführt werden. Allem Anschein nach wurden Truppen der afghanischen Regierung aus dem Hinterhalt angegriffen, als sie Siddiq abfangen wollten. Berichten zufolge schlugen die Regierungstruppen den Angriff zurück und verfolgten dann ihre Angreifer nach Azizabad. Dort forderten sie eine AC-130 an, die das Dorf darauf verwüstete.

Die ersten Berichte des US-Militärs erklärten prahlerisch, es sei gelungen, ein Treffen von Talibankämpfern anzugreifen, und dreißig Taliban seien getötet worden. Die Wahrheit kam ans Tageslicht, als Regierungsvertreter des Distrikts Herat, Vertreter der afghanischen Armee, Beschäftigte von Hilfswerken, Journalisten und schließlich ein hoher Minister der Regierung von Präsident Hamid Karzai den Ort des Geschehens aufsuchten.

Am Freitagabend erklärte das afghanische Innenministerium: "Es starben 76 Menschen, alles Zivilisten, in der Hauptsache Frauen und Kinder... 19 Frauen, 7 Männer und der Rest alles Kinder unter 15 Jahren." Karzai, der schon mehrfach gegen willkürliche Angriffe der US-Luftwaffe protestiert hat, veröffentlichte eine eigene Erklärung und klagte darin die Besatzungstruppen an, sie hätten "mindestens siebzig Menschen geopfert, die meisten von ihnen Frauen und Kinder".

Raouf Ahmedi, ein Sprecher der afghanischen Armee, sagte zur Washington Post, Regierungsbeamte, die am Samstag nach Azizabad kamen, hätten sechzig Kinder und 19 Frauen unter den Toten gezählt. "Wir haben keinerlei Anzeichen dafür gefunden, dass sie Taliban waren", sagte er. Ein Kameramann von Associated Press berichtete, er habe etwa zwanzig zerstörte Häuser gesehen und zwanzig frisch ausgehobene Gräber, darunter einige mit mehreren Leichen.

Menschen aus dem gesamten Distrikt nahmen am Samstag an einer Demonstration in Azizabad teil. Sie trugen ein Transparent mit der Aufschrift "Tod Amerika". Anscheinend wurde ein Polizeiauto in Brand gesteckt, und Truppen der Regierung, die versuchten, Essen und Kleidung an die Überlebenden zu verteilen, wurden mit Steinwürfen empfangen. Die Polizei, die in die Menge geschossen haben soll, um sie zu zerstreuen, verwundete dabei acht Menschen.

Der Direktor der örtlichen Schule, Ghulam Azrat, sagte zu Associated Press : "Die Leute sind sehr aufgebracht. Sie riefen den Soldaten zu: ´Wir brauchen euer Essen nicht. Wir brauchen eure Kleidung nicht. Wir wollen unsere Kinder wieder haben. Wir wollen unsere Angehörigen zurück. Könnt ihr uns das geben? Ihr könnt es nicht, also geht weg´."

Am Sonntag wurde die Zahl der Toten heraufgesetzt. Der Minister für islamische Angelegenheiten, Nematullah Shahrani, sagte zu Agence France Presse : "Wir besuchten das Gebiet und fanden heraus, dass die Bombardierung äußerst heftig war. Viele Häuser wurden beschädigt und mehr als neunzig nicht am Kampf beteiligte Frauen, Kinder und ältere Leute sind dabei gestorben. Die meisten waren Frauen und Kinder. Sie [das US-Militär] behaupteten, hier befänden sich Taliban. Das müssen sie beweisen. Bis jetzt ist für uns nicht erkennbar, warum die Koalition den Luftangriff durchführte."

Sobald sich die Nachricht von dem Massaker in Afghanistan verbreitete, versuchte Karzai die Feindschaft gegen die US-Besatzung einzudämmen, indem er den führenden Kommandeur der Armee im westlichen Afghanistan und den kommandierenden Offizier der Einsatzgruppe entließ, die den Luftangriff angefordert hatte. Im Zusammenhang mit den falschen Behauptungen, es seien Taliban getötet worden, erklärte Karzai, die beiden seien entlassen worden, weil sie "Fakten verschleiert und verharmlost" hätten.

Ein Sprecher der Bush-Regierung, Tony Fratto, veröffentlichte am Sonntag eine Stellungnahme, in der immer noch abgestritten wurde, dass das US-Militär Zivilisten abgeschlachtet hatte. Fratto erklärte: "Diese Berichte werden noch untersucht, und wir warten auf das Ergebnis dieser Untersuchung." Mit Worten, die vor Zynismus triefen, erklärte er: "[Die] Koalitionstruppen treffen Vorkehrungen, um den Verlust an Zivilisten zu verhindern, im Gegensatz zu den Taliban, die Zivilisten ins Visier nehmen und die Gefährdung von Zivilisten in Kauf nehmen."

Eine Presseveröffentlichung des Hauptquartiers des US-Militärs in Afghanistan erklärte einfach, man sei sich "bewusst, dass es bei dem Einsatz im Distrikt Shindand der Provinz Herat am Freitag wohl zivile Verluste gegeben hat".

Das Massaker in Azizabad ist nur ein besonders anschauliches Beispiel für das ständige Töten und Verstümmeln von afghanischen Zivilisten durch Amerikaner und Nato-Soldaten. Obwohl sie sich mit "Sicherheitsmaßnahmen" und dem Beachten strengster Einsatzregeln brüsten, reagieren die Besatzungstruppen auf die Angriffe von Aufständischen in besiedelten Gebieten mit überwältigender Feuerkraft und vertrauen fast vollständig auf Luftunterstützung, um die Bewegung der Taliban in ländlichen Gebieten zu behindern.

Je größere Gebiete in die Hände der Taliban fallen, desto willkürlicher erfolgen die Schläge aus der Luft. Jede größere Ansammlung von Menschen auf dem Land oder in einem Dorf wird von Zielfahndern als verdächtig eingestuft. Von ihren sicheren Stützpunkten aus suchen diese Fahnder die Satellitenbilder nach potentiellen Zielen für die am Himmel lauernden Piloten ab. Hochzeitsgesellschaften sind in den letzten sechs Jahren schon mehrfach angegriffen worden. Das letzte Mal wurde am 6. Juli eine Hochzeit in Nangarhar bombardiert. Unter den 47 getöteten Menschen befand sich auch die Braut.

Allein in diesem Jahr wurden bis jetzt in Afghanistan tausend Zivilisten getötet, wobei vierhundert der Toten unmittelbar zu Lasten der Besatzungstruppen gehen. Die anderen sechshundert schreibt die UN Selbstmordattentaten, Bombenanschlägen und anderen, von den Taliban ausgeführten Aktionen zu.

Die wirklichen zivilen Verluste liegen aller Wahrscheinlichkeit nach weit höher. In Gebieten, die während größerer Offensiven der USA oder der Nato schwer bombardiert wurden, wurden höchstwahrscheinlich nicht alle Toten registriert. Es gibt auch gute Gründe anzunehmen, dass einige der mehreren tausend getöteten Aufständischen in Wirklichkeit Zivilisten waren, die ins Kreuzfeuer gerieten.

Immer tiefer in den Morast

Politiker wie Hamid Karzai sind deshalb so nervös, weil sie wissen, dass jeder Bericht über unschuldige Tote den weit verbreiteten Hass von Millionen Afghanen auf die Besatzung weiter anheizt. Zudem verstärkt es die Opposition gegen die Regierung in Kabul, die allgemein als korrupte und ineffiziente Marionette der USA betrachtet wird.

Mit wachsender öffentlicher Sympathie und Unterstützung haben die Taliban und andere Milizen, die gegen die Besatzung kämpfen und in den paschtunischen Stammesregionen an der pakistanischen Grenze ansässig sind, ihren Einfluss und ihre Kontrolle über weite Teile der paschtunischen Bewohner der südlichen und östlichen Provinzen Afghanistans wiederhergestellt.

So wie der Aufstand an Intensität zunimmt, nehmen auch die Todesopfer unter den Besatzungstruppen zu. Mit 194 Toten auf Seiten der amerikanischen und Nato-Streitkräfte bis zum jetzigen Zeitpunkt ist das Jahr 2008 bereits jetzt das Jahr mit der höchsten Zahl Gefallener und wird, basierend auf dem gegenwärtigen Verlauf, den Rekord von 232 Toten im letzten Jahr noch übertreffen.

Die weitaus schwächer ausgerüstete afghanische Armee und Polizei haben viel höhere Verluste zu verzeichnen. Das Innenministerium berichtete Anfang August, dass in den vorangegangen vier Monaten sechshundert Polizisten getötet und weitere achthundert verletzt wurden. Für die afghanische Armee existieren keine genauen Zahlen, allerdings wird durchgängig von zehn bis zwanzig gefallenen Soldaten pro Woche berichtet.

Gegenwärtig stehen 34.000 amerikanische Soldaten in Afghanistan, sowie 30.000 Soldaten aus anderen Nato-Staaten und von amerikanischen Verbündeten. Die Mannstärke der afghanischen Armee beläuft sich auf 65.000 Soldaten, jedoch ist der größte Teil der Armee ohne Luft- und Feuerunterstützung, Logistik und Aufklärung von Seiten der ISAF-Truppen nicht handlungsfähig.

Die Bush Regierung bereitet sich mit Unterstützung der Demokratischen Partei und ihres Präsidentschaftskandidaten Barack Obama darauf vor, möglichst schon im kommenden November weitere 12.000 US-Soldaten für Kampfeinsätze zu entsenden. Die britische Regierung hat sich anscheinend bereiterklärt, zusätzliche 4.500 Soldaten zu mobilisieren, und wird somit ihre Truppenstärke in Afghanistan auf über 12.000 Soldaten aufstocken. Andere europäische Mächte werden von Washington unter Druck gesetzt, mehr Truppen zu schicken.

Strategische und militärische Analysten warnen jedoch vor der Illusion, dass mehr Truppen ein Ende des bewaffneten Aufstands in Afghanistan bringen können, solange die Guerilla in der Lage ist, die Stammesregionen in Pakistan als Rückzugsgebiete zu nutzen.

Die Regierung Bush setzt die pakistanische Regierung unter Druck, diese Stammesgebiete unter ihre Kontrolle zu bringen. Die pakistanische Regierung hat einen aggressiven Luftkrieg gegen paschtunische Dörfer in den Distrikten Bajaur und Mohmand angeordnet. Mehr als 300.000 Stammesangehörige mussten fliehen und konnten nur ihr nacktes Leben retten. Über das Wochenende haben Berichten zufolge Zusammenstöße und Bombardierungen in Südwasiristan stattgefunden, einem Gebiet, von dem man annimmt, dass es die Hauptbasis der afghanischen Taliban ist.

Um die vollständige Kontrolle über das Grenzgebiet zu erlangen, müsste das pakistanische Militär jedoch Zehntausende Soldaten in die autonomen Stammesgebiete unter Bundesverwaltung (Federally Administrated Tribal Agencies, FATA) entsenden. Für einen solchen Schritt gibt es aber keine öffentliche Unterstützung in Pakistan. Eine von der Organisation Terror Free Tomorrow erhobene Befragung, die in der USA Today vom 22. August wiedergegeben wurde, zeigt, dass 55 Prozent der Befragten die USA für die Gewalt in den Stammesgebieten verantwortlich machen. Nur sechs Prozent sehen die Schuld bei den militanten Islamisten. In einer anderen Erhebung die vom International Republican Institute durchgeführt wurde, sprachen sich 76 Prozent gegen eine Unterstützung Pakistans für den US-Krieg in Afghanistan aus.

Sollte die instabile Regierung von Premierminister Yousaf Raza Gilani größere Truppenverschiebungen in die FATA anordnen, wird sie sich mit großen Unruhen und möglicherweise mit Meutereien in der Armee konfrontiert sehen.

Anthony Cordesman, ein Analyst des Center for International and Strategic Studies (CSIS), hat die Schlussfolgerungen erläutert, die sich in den herrschenden Kreisen Amerikas in Bezug auf den Krieg in Afghanistan durchsetzen.

Cordesman schrieb in einem Bericht vom 21. August: "Der afghanisch-pakistanische Krieg ist ein in zwei Ländern stattfindender Krieg, der nicht allein in Afghanistan gewonnen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt sind die US-Nato/ISAF-Kräfte einfach zu schwach, um mit einem vielschichtigen Aufstand umzugehen, der praktisch entlang der gesamten afghanisch-pakistanischen Grenze einen Rückzugsraum hat... Es scheint möglich, dass der afghanisch-pakistanische Krieg sich über ein Jahrzehnt oder noch länger hinziehen wird und ein gravierendes Problem für die gesamte Amtszeit der nächsten Präsidenten der USA und Pakistans sein wird..."

Im gleichen Tenor, den auch Obamas Wahlreden anschlagen, erklärte Cordesman: "Die USA und ihre Verbündeten haben keine andere Wahl, als die neue pakistanische Regierung zu zwingen, eine entschlossenere und aggressivere Position einzunehmen... Es liegt an Pakistan, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, doch müssen die USA deutlich machen, dass sie nicht auf Pakistan warten und pakistanisches Territorium als Schlachtfeld ansehen werden, wenn Pakistan nicht handelt."

Die nächste Regierung der USA, ob sie von Barack Obama oder John McCain angeführt wird, scheint bereit zu sein, die Aktionen der US-Streitkräfte in diesem "vergessenen Krieg", wie er einmal genannt wurde, über die Grenze nach Pakistan zu tragen. Das Massaker vom Freitag im Dorf Azizabad ist eine deutliche Warnung, was in Gebieten passiert, die die USA als "Kampfschauplatz" betrachten.






Wo also ist der Unterschied, der lügen?

schon Hitler hat anlässlich der Euthanasie sich Rat in Amerika geholt.

Ideologischer Wandel

Die Medizin erfährt einen grundlegenden ideologischen Wandel: Nicht mehr die Heilung des einzelnen Kranken, sondern die Gesunderhaltung des "Volkskörpers" ist das neue Ziel der gleichgeschalteten Ärzteschaft. In Eliteschulen wie Alt-Rhese werden Mediziner im "neuen Geist" erzogen. Vererbung, Züchtung und Überleben des Stärkeren, Gesetze der Natur sollen auf den Menschen angewandt werden. Im Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut suchen so genannte Rassenhygieniker nach der Formel für den neuen Menschen. Zwillingsforschung (Ottmar Freiherr von Verschuer) und Rassenlehre (Eugen Fischer) haben Hochkonjunktur.

Es gibt auch Verbindungen nach Amerika, wo Charles Davenport bis 1939 eine Art Züchtungsregister von Menschen aufbaut, um - so sein erklärtes Ziel - das amerikanische Erbgut zu verbessern.
http://www.pharmacon.net/geschichte/ns-medizin-01.htm



BILD NÜRNBERG umschreibt am 04-09-2008 die regierungslüge so:
(zur vergrösserung mit der linken maustaste ins bild klicken)



der DEUTSCHE BEOBACHTER hat unabhängig von BILD beiträge zur enthüllung geleistet:

DER DEUTSCHE KRIEGSMINISTER JUNG BEGREIFT DIE ERMORDUNG VON MUTTER UND KINDERN ALS " ASSYMETRISCH "
http://kai-cliquenimnamenderdemokratie.blogspot.com/2008/09/der-deutsche-kriegsminister-jung.html


DAS KREUZ MIT DER KULTUR DER TÄUSCHUNG BEI AFGHANISTAN
http://kai-cliquenimnamenderdemokratie.blogspot.com/2008/09/kriegsminister-haben-keine-angst.html


2.TEIL:GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH- DEUTSCHE KRIEGSSCHIFFE ERNEUT VOR RUSSLAND IM SCHWARZEN MEER!
http://kai-cliquenimnamenderdemokratie.blogspot.com/2008/09/2teilgeschichte-wiederholt-sich.html
ende

World Socialist Web Site (www.wsws.org)

www.wsws.org/de/2008/sep2008/bund-s05.shtml

Die Bundeswehr führt in Afghanistan Krieg

Von Ludwig Weller
5. September 2008

Die offizielle Lesart, wonach die 3.500 in Afghanistan stationierten Soldaten der Bundeswehr eine Art Aufbauhelfer in Uniform sind, lässt sich nicht länger aufrechterhalten. Die blutigen Ereignisse überschlagen sich. Immer häufiger töten deutsche Soldaten Aufständische und Zivilisten oder werden selbst getötet.

Selbst der Bundeswehrverband, der dem Afghanistan-Einsatz durchaus positiv gegenübersteht, hat der Bundesergierung Verschleierung und ein Herunterspielen der Gefahren vorgeworfen. "Wir befinden uns im Krieg", sagte der Verbandsvorsitzende Bernhard Gertz der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Ähnlich argumentieren der SPD-Verteidigungsexperte Jörn Thiessen und seine FDP-Kollegin Birgit Homburger. "Die Bundesregierung fährt eine Vernebelungstaktik und hat Angst vor der öffentlichen Diskussion", sagte Homburger der Financial Times Deutschland. Deutschland sei in Afghanistan im Kampfeinsatz.

Am vergangenen Mittwoch kam bei der Explosion einer Sprengfalle in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus ein 29-jähriger Hauptfeldwebel der Bundeswehr ums Leben. Drei weitere Fallschirmjäger wurden verwundet.

Einen Tag später töteten deutsche Soldaten der Afghanistan-Schutztruppe ISAF eine Frau und zwei Kinder. Außerdem wurden vier weitere Kinder verletzt. Ihnen wurde zum Verhängnis, dass sie sich in zwei zivilen Fahrzeugen einem Kontrollposten näherten, der von deutschen Feldjägern und afghanischen Soldaten und Polizisten besetzt war.

Nach Darstellung des Bundesverteidigungsministeriums sind beide Fahrzeuge zunächst zum Stehen gebracht worden. Bevor sie jedoch hätten überprüft werden können, habe sich das eine Fahrzeug "abrupt in Bewegung" gesetzt. Deutsche Soldaten und vermutlich auch Angehörige der afghanischen Sicherheitskräfte hätten Warnschüsse abgegeben. Dann hätten Sicherungskräfte auf einem etwa 100 Meter vom Checkpoint entfernten Fahrzeug das Feuer auf das erste Auto eröffnet.

Wie die Financial Times Deutschland später berichtete, sollen ausschließlich deutsche Soldaten auf ein flüchtendes Auto geschossen haben. Es gebe jedoch klare Regeln, nach denen nur afghanische Polizeiposten das Feuer eröffnen dürften.

Es ist gut möglich, dass die deutschen Soldaten in dieser aufgeheizten Lage die Nerven verloren und das tödliche Feuer auf die afghanische Familie eröffneten. "Dass wir auch im Norden Afghanistans eine signifikante Häufung von Anschlägen auf unsere Soldaten haben, nagt am Nervenkostüm der Männer. Das wird niemanden wirklich überraschen", kommentierte Bundeswehrverbandschef Gertz die Schüsse.

Diese Tötung von unschuldigen Frauen, Männern und Kindern ist die zwangsläufige Folge des neo-kolonialen Krieges, der von den USA und seinen verbündeten Nato-Partnern geführt wird. Mit immer größerer Brutalität versuchen die Besatzungsmächte die von den Taliban geführte Aufstandsbewegung niederzuschlagen. Die Besatzungstruppen in Afghanistan sind mit einem rasant wachsenden bewaffneten Widerstand konfrontiert. Spätestens seit die Bundeswehr im Juli die Leitung der schnellen Eingreiftruppe im Norden Afghanistans übernommen hat, wird sie als reine Besatzungsmacht angesehen und als solche bekämpft.

Die jüngsten Beteuerungen von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, die Bundeswehr genieße in der afghanischen Bevölkerung nach wie vor über hohes Ansehen und diese habe sogar Verständnis für den deutschen Angriff auf Zivilisten gezeigt, ist nicht nur zynisch, sondern wird durch die täglich stattfindenden Angriffen auf die Bundeswehrpatrouillen widerlegt.

Die Angriffe von Aufständischen haben in diesem Jahr um schätzungsweise 50 Prozent zugenommen. Die US-Streitkräfte und ihre Alliierten verlieren seit Wochen mehr Soldaten als im Irakkrieg. Die deutsche Bundesregierung und nahezu die gesamte Opposition sind sich dessen wohl bewusst, halten aber unvermindert am Einsatz fest.

Ulrike Merten (SPD), die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, rief sofort dazu auf, dem Antrag der Bundesregierung zu folgen und bei der im Oktober anstehenden Verlängerung des Bundestagsmandats für den Afghanistan-Einsatz die Obergrenze des Bundeswehrkontingents um 1.000 auf 4.500 Mann zu erhöhen. "Auf eine Situation, die eindeutig verschärft ist, muss man mit der Aufstockung der Kontingente antworten", sagte sie.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) eilte am Dienstag unangemeldet nach Kundus, um den Bundeswehrtruppen seine volle Unterstützung für weitere Kriegseinsätze zu versichern.

Bereits Mitte August war 35 Kilometer südlich von Kundus eine Patrouille der Bundeswehr von einem Selbstmordattentäter angegriffen worden. Nach Informationen aus Bundeswehrkreisen konnte sich der Angreifer mit seinem Motorrad sehr nahe an die Fahrzeug der Bundeswehr annähern, bevor er seinen Sprengsatz zündete. Die Explosion war so gewaltig, dass sie zwei Fahrzeuge zerstörte. Es soll fünf verletzte Soldaten, zwei davon schwer, gegeben haben.

Seit Beginn des Bundeswehr-Einsatzes Anfang 2002 sind 28 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ums Leben gekommen. Über die Anzahl der von der Bundeswehr getöteten Zivilisten und Aufständischen gibt es keine genauen Angaben. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass eine Bundeswehr-Patrouille einen vermeintlichen Angreifer tödlich verwundet hat. Laut dem Polizeichef der nordafghanischen Provinz Badachschan handelte es sich um einen unbewaffneter Schäfer.

Die jüngsten Anschläge haben erneut eine Debatte über den Bundeswehreinsatz entfacht. Während die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger den Kriegseinsatz in jeder Umfrage entschieden ablehnt, halten die etablierten Parteien vehement an der deutschen Beteiligung fest.

Kritik, die vereinzelt geübt wird, zielt meist auf einen aggressiveren Militäreinsatz ab. Auch die Grünen, die zusammen mit der SPD in ihrer gemeinsamen Regierungszeit den Bundeswehreinsatz in Afghanistan beschlossen hatten, lehnen einen Rückzug strikt ab. Der Grünen-Fraktionsvize Jürgen Trittin bezeichnete am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin den Kampfeinsatz als notwendig und alternativlos.

Viele Medienkommentare äußern allerdings die Sorge, die wachsende Opposition gegen den Krieg könnte sich politisch Bahn brechen.

Die Süddeutsche Zeitung beklagt sich in einem Kommentar über die "Halbherzigkeit, mit der die verantwortlichen Politiker von Merkel über Außenminister Frank-Walter Steinmeier bis zu Verteidigungsminister Jung ihre Afghanistan-Politik vor der Öffentlichkeit vertreten". Sie erachtet es als notwendig, dem Volk endlich reinen Wein einzuschenken. Da ohnehin Niemand mehr an die Mär glaubt, die deutschen Soldaten seien als Hilfsorganisation am Hindukusch unterwegs, sei es endlich an der Zeit, eine offene Kampagne für deutsche Interessen und deren militärische Durchsetzung zu starten.

Und in der Tat, genau dafür wird dieser Krieg geführt. Er ist alles andere als eine "gerechte Sache" für "Demokratie und Freiheit" - im Gegenteil, die USA und ihre Verbündeten führen einen neokolonialistischen Krieg mit dem Ziel, das Land zu einer regionalen Ausgangsbasis für Operationen im rohstoffreichen Zentralasien zu machen. Deshalb sind sich alle etablierten Parteien in Deutschland einig darüber, dass ein Rückzug der Bundeswehr nicht in Frage kommt.

mit bitburg und afghanistan wird das scheinheilig vermittelte deutsche geschichtsbild zum klitter.

die franzosen haben das gleiche problem mit der diktatur ihrer regierung:

Der Zusammenstoß von Montag hat jedoch scharfe Debatten in Frankreich ausgelöst. Eine Umfrage nach der anderen zeigt, dass die Mehrheit der französischen Bevölkerung gegen jegliches militärisches Engagement in Afghanistan ist. Sarkozys Entscheidung vom März, weitere Soldaten zu entsenden, traf zu dieser Zeit auf eine breite Opposition; laut einer Umfrage waren 68 Prozent dagegen und nur 15 Prozent dafür.

Nach dem letzten Vorfall berichtete der Guardian, dass "politische Diskussionsforen im Internet und Zeitungs-Blogs mit Kommentaren überschwemmt werden, in denen Sarkozys,transatlantische Neigung’ verurteilt wird, die ... junge Männer in einen Krieg geschickt hat, mit dem sie nichts zu tun haben.,Schande über die Pudel-Politik, mit der die Yankies und ihre,neue Weltordnung’ unterstützt werden, lautet einer der Kommentare.,Unsere Männer sind nicht für Frankreich gestorben.’"


zur person des verfassers:

Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein


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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


wenn der verfasser zu seiner person schreibt :„ der verfasser begleitet den seltsamen niedergang des sozialen, wirtschaftlichen, politischen und moralischen in der bundesrepublik deutschland dokumentarisch."dann meint er diejenigen , die beim geschichtsunterricht hocken geblieben sind. im gegensatz zur gängigen praxis, ist der verfasser weder nach aussen noch nach innen transparent, das bedeutet, dass auf ihn aussenstehende nicht einwirken können. durch diese bewusst geschaffene isolation der kreativquellen erreicht er , dass die typischen zwischenmenschlichen plagegeister, wie z. b. eifersucht, missgunst, neid, drohung etc. von vorneherein ausgeschlossen werden und somit einer hocheffektiven arbeitsweise nicht mehr im weg stehen. der verfasser ist 1932 geboren worden und hat mut zu denken.das bedeutet gleichzeitig : vermeidung von konjunktiv, tunlichst von fremdwörtern und steigerungswörtern, aber das schreiben von ja-oder -nein
[u1] . seit der bedingungslosen kapitulation im mai 1945 , haben diejenigen das sagen , die dem verfasser , der damals 13 jahre alt war , die schuldzuweisung geben( TÄTERVOLK ) , dass er sich nicht gegen das 3.reich gewehrt hat.der verfasser hat deutschland , auf dem buckel tragend ,wieder mitaufgebaut und wehrt sich gegen den wiederabbau des wiederaufbaues. der verfasser bedient sich deshalb einer aussage vom montag, 23. februar 2004 - 15:03 in den oberösterreichischen nachrichten:mark weitzman, direktor der arbeitsgruppe gegen hass des simon-wiesenthal-zentrums, meint: " die sorge ist, dass er (gibson) die schlimmstmögliche interpretation der passionsgeschichte gewählt hat, zu der es gehört, die juden des gottesmordes zu beschuldigen und diese anschuldigung auf alle juden zu übertragen, einschliesslich heute lebender."der verfasser analogisiert dazu: " die sorge ist, dass die schuldzuweiser die schlimmstmögliche interpretation des dritten reiches gewählt haben, zu der es gehört, die deutschen des angriffskrieges und der kriegsverbrechen zu beschuldigen und diese anschuldigung auf alle deutschen zu übertragen, einschliesslich heute lebender."der verfasser hat 2 gesellschaften erlebt. zuerst die nationalsozialistische und dann die demokratische. er vergleicht beide gesellschaften. er steht dann auf, wenn es unrühmliche berührungspunkte gibt, weil man ihm vorgeworfen hat nichts gegen hitler unternommen zu haben. dieser vorwurf ist zu unrecht ergangen , weil der verfasser keine vergleichsmöglichkeit hatte. nunmehr hat er die vergleichsmöglichkeit und stellt fest, dass neuerdings teile der deutschen den angriffskriegen anhängen. in den sehmedien werden dokumentationen über bombenterror und frontkrieg deshalb in die nachtstunden verlegt. die demokratie kennt er nun selbst und die weimarer republik kann er aus der literatur studieren. und da mitsamt dem 3.reich 59 jahre vergangen sind, hat der verfasser wachen sinnes zeitzeugen aus der weimarer republik befragt. in der oberpfalz sagten zeitzeugen aus , dass sie ohne das dritte reich ihre höfe verloren hätten. heute spricht man moderat vom höfesterben. in der industrie spricht man von feindlichen übernahmen. der verfasser begleitet den seltsamen niedergang des sozialen, wirtschaftlichen, politischen und moralischen in der bundesrepublik deutschland dokumentarisch.der verfasser wird nicht noch einmal , diesmal in der bundesrepublik deutschland , gegen sich die keule einer schuldzuweisung erheben lassen. und sei sie auch noch so klein. alles diess schwerste nimmt der tragsame geist auf sich: dem kameele gleich, das beladen in die wüste eilt, also eilt er in seine wüste.aber in der einsamsten wüste geschieht die zweite verwandlung: zum löwen wird hier der geist, freiheit will er sich erbeuten und herr sein in seiner eignen wüste.seinen letzten herrn sucht er sich hier: feind will er ihm werden und seinem letzten gotte, um sieg will er mit dem grossen drachen ringen.welches ist der grosse drache, den der geist nicht mehr herr und gott heissen mag? ``du-sollst'' heisst der grosse drache. aber der geist des löwen sagt ``ich will''aus:die reden zarathustra'svon den drei verwandlungen1883-1891 also sprach zarathustrafriedrich wilhelm nietzsche „zu den menschen zu gehören, die ihre besten kräfte der betrachtung und der forschung objektiver, nicht zeitgebundener dinge widmen dürfen und können, bedeutet eine besondere gnade." aus: 1928 besprach albert einstein eine schallplatte mit dem titel 'mein glaubensbekenntnis' für die deutsche liga für menschenrechte. hinweis auf verlinkte und abgeschriebene seiten: mit urteil vom 12. mai 1998 (312 o 85/98) hat das landgericht hamburg entschieden, dass man durch das setzen eines links die inhalte der verlinkten seite mit zu verantworten hat. dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen inhalten distanziert. für alle links und abschriften , die von dieser mailseite zu internetseiten führen, gilt: der verfasser hat keinerlei einfluss auf die gestaltung und die inhalte verlinkter seiten. der verfasser distanziert sich hiermit ausdrücklich von allen inhalten verlinkter seiten und macht sich diese keinesfalls zu eigen.


[u1]Psychologie 05.04.2008..................... Das Kernsymptom des Ganser-Syndroms besteht im „Vorbeiantworten“ auf einfache Fragen. Unter Berücksichtigung sowohl der psychiatrischen als auch der neuropsychologischen Aspekte wird diskutiert, in welchem Zusammenhang das psychopathologische Symptom des „Vorbeiantwortens“ mit spezifischen frontal-exekutiven Hirnfunktionsstörungen stehen könnte..................




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